Am 19. Juli 2008 war es wieder soweit. Die Wildwasserratten.de Crew und der Kanu Club Marbach luden zum 4. Bouncing Boats Contest ein. Dieses Jahr jedoch leider ohne live Bands und offiziell nur einen Tag lang.
Am Freitagabend war die offizielle Anreise. und wer wollte, hatte dann schon die Möglichkeit die Rutsche und die möglichen Moves zu testen, aber auch das eine oder andere Bierchen mit der Crew zu trinken.

Auch dieses Jahr war die Bar, an der allerlei leckere Getränke ausgeschenkt wurden, wieder in die Rutsche integriert und lockte schon am Vortag des Contests einige Besucher und auch Teilnehmer an. So wurde dieser Abend schon feucht fröhlich gefeiert. Auf dem Gelände fand man dieses Jahr eine Ty Warp Bar, einen Hot Dog und Kuchen Verkauf, einen Infostand von paddelladen.de und natürlich nicht zu vergessen, das absolute Highlight, einen auf 39°C beheizten Pool.

Der Contesttag begann erstmal mit viel frischem Kaffee, müden Gesichtern vom Vorabend und bei dem einen oder anderen auch mit einem Konterbier.
Um 10 Uhr begann das offizielle freie Training für alle Teilnehmer, die aus den verschiedensten Teilen Deutschlands angereist sind. Unter anderem, unsere treuen Freunde aus Ulm. Aber auch aus Radebeul bei Dresden, Paderborn, Osnabrück und Lauffen.

Wärend einige der Locals von den Wildwasserratten und ein paar andere schon beim Training spektakuläre Sprünge zeigten, musste sich manch anderer erstmal an das Gefühl auf der Rutsche gewöhnen und langsam ran tasten.
Bis 12 Uhr hatten die Teilnehmer die Möglichkeit sich anzumelden, um die Chance zu nutzen Süddeutscher Big Air Meister zu werden und einen der begehrten Preise abzusahnen. Zu gewinnen gab es 1 Robson Oracle Paddel, Ty Warp WarpIII Paddel, 1 Wurfsack, Tave Pro Paddelschue, Teva Mützen, 1 Kajak Session Abo, 1 Jackson Overtruster und für jeden Teilnehmer ein Adidas und Kreisspahrkannen Handtuch.

Nach dem freien Training ging der Bouncing Boats Contest in die erste Runde. Die Jury bestand abwechselnd aus, Mario Tollmann, Lewin Schubert und Sandra Sebelin. Zur Bewertung gab es eine extra vorgefertigte List mit Moves, die auf der Rutsche möglich sind und ihren bestimmten Punktzahlen.
Gestartet wurde in 6 Heats á 4 Teilnehmern. Jeder Starter hatte 3 Sprünge. Pro gezeigtem Sprung gab es je nach Schwierigkeit des Moves Punkte, die mit den Variationen der 3 Sprünge verrechnet wurden. ( 3 verschiedene Moves, 3 Variationen, 2 verschiedene Moves, 2 Variationen.) In jedem Heat kamen immer die 3 best Platzierten weiter, der letzte musste den Wettkampf verlassen.

Falls jemand eine Eigenkreation ( Trophy Move) zeigte, musste der Starter in der Lage sein, diesen Move zu wiederholen. Wenn dies gelungen ist, bekam er die Höchstpunktzahl. Ein paar der möglichen Moves waren z.B. flip, flip180, air screw, boof, Pan Am, loop after jump, 360°, 180° und catrwheel.
Nach den Vorläufen fand das so genannte „fun rutschen“ statt, bei dem jeder, egal ob Zuschauer oder Teilnehmer, sofern er/sie eine Badehose dabei hatte, rutschen konnte.Lustige, Bauch- und Rückenklatscher, aber auch Batmansprünge und Eigenkreationen sorgten für eine gute Stimmung.

Im Halbfinale gab es dann 3 Heats á 6 Starter, von denen die 9 Besten aus allen Heats (6 Herren, 3 Junioren und eine Frau) in das Finale einzogen. Sandra Sebelin stand außer Konkurenz, da sie leider die einzige Frau war und so den ersten Platz der Frauen gewann.
Nach dem Halbfinale, wartete ein besonderer Anreiz für die verrückten des contests. Es sollte der „King of the Ramp“ ermittelt werden. Jeder der teil nahm hatte drei Versuche eine, an einem Seil befestigte Bierflasche im Flug zu fangen. Gelang dies, war er eine Runde weiter. So fingen sich die Teilnemher von Runde zu Runde, bis am Ende ein Gewinner feststand. ULF WEILER, herzliche Glückwunsch und prost!

Mit dem Finale ging es, leider nicht wie im letzten Jahr erst um 23 Uhr weiter, sondern schon um 19 Uhr. Die Finals wurdem Head-to-Head ausgetragen. Das bedeutet, jeder Starter hat einen Sprung und am Ende fliegt der schlechteste raus. Das genze geht so lange, bis nur noch 2 übrig sind, die um den ersten Platz kämpfen.

Respekt an Marco Wahl, unseren jüngsten Teilnehmer, der erst seit ca 1 Monat im Boot sitzt, und sich gegen die "alten Hasen" bis ins Halbfinale beweisen konnte und das Finale nur knapp verfehlte.
Ebenfalls großen Respekt an unseren ältesten Springer, Harald Allgayer, der trotz seinen 65 Jahren die Ramp rockte.
Ergebnisse :
Herren
| Platzierung |
Name |
Vorname |
Ort |
| |
|
|
|
| 1 |
Heinel |
Toni |
Radebeul |
| 2 |
Tollmann |
Mario |
Marbach |
| 3 |
Hanselmann |
Markus |
Lauffen |
| 4 |
Ettenmayer |
Florian |
Ulm |
| 5 |
Krämer |
Antonio |
Ulm |
| 6 |
Schubert |
Lewin |
Marbach |
| |
|
|
|
Junioren
| Platzierung |
Name |
Vorname |
Ort |
| |
|
|
|
| 1 |
Reide |
Christian |
Paderborn |
| 2 |
Krug |
Jonathan |
Marbach |
| 3 |
Schwärzli |
Max |
Marbach |
| |
|
|
|
Damen
| Platzierung |
Name |
Vorname |
Ort |
| |
|
|
|
| 1 |
Sebelin |
Sandra |
Osnarbrück |
| |
|
|
|
Sieger King of the Ramp :
ULF WEILER